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Reif für die Insel 1. Preis

2018

Aktuell | Öffentlich | Wettbewerbe

Reif für die Insel 1. Preis

Reif für die Insel 1. Preis

 

LANGE VERNACHLÄSSIG, JETZT EIN SEHNSUCHTSORT

Das Areal des Urfahraner Jahrmarktes tritt derzeit als „Nicht-Ort“ mitten
im Zentrum von Linz in Erscheinung. Es besteht nun die einmalige Chance
dieses Gebiet in seiner Attraktivität zu heben und die fehlende Identifikation
mit diesem Ort zu lösen. Somit verstehen wir die vorgelegte Idee
der „INSEL“ als einen ersten und konkreten Ansatz.

Der nun gefasste Freiraum im Herzen der Stadt, umspült von der Donau,
gibt diesem neu definierten Ort eine unverwechselbare Adresse
und schafft so eine gesicherte Grundlage für weitere Konkretisierungen.
Durch das Zusammenspiel positiver Einflussfaktoren wird
die neu gefasste Uferzone der Donau, als einer der prominentesten Orte von Linz,
nachhaltig belebt und zu einem attraktiven Ort für die Bewohner und Touristen.

UFERZONEN

Das neu definierte Donauufer lebt von unterschiedlichen Sequenzen und Raumqualitäten.
An der weichen Kante im rückwärtigen Bereich der Insel findet man Flachwasserbereiche
mit Sandstränden sowie einen Abenteuerspielplatz direkt am Ufer.
Die „harte Kante“ an der Donau ist geprägt von einer Abfolge unterschiedlicher
öffentlicher Plätze und Orientierungspunkten.
Eine urbane, öffentliche und lebendige,  atmosphärische Uferzone entsteht,
die selbst zur Architektur wird und vielfältig bespielt aber auch besetzt werden kann.
Unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnen sich dem Menschen,
Freitreppen führen bis an das Wasser, Sitzterrassen orientieren den Freiraum
zum Flussufer, um zum Beispiel auch als Bühne genutzt werden zu können.

MISSING LINK – FUSSGÄNGER UND RADBRÜCKE

Durch die Ausbildung dieser Uferzone folgt die übergeordnete Entwurfsidee dem Ziel,
beide Stadtteile (Linz und Urfahr) miteinander in Beziehung treten zu lassen und
den zentralen Donauabschnitt als gemeinschaftlichen Stadt- und Landschaftsraum
erlebbar zu machen. Vielleicht ergibt sich hier in weiterer Folge
auch ein Prozess – in Verbindung mit einer möglichen Fahrradbrücke und der
„urbanen planetaren Seilbahn“ – für das Herausarbeiten dieser
komplementären räumlichen Qualitäten einer „Stadtmitte“ beidseits der Donau.

INSEL

Die Mitte der Insel hingegen bleibt frei und kann als temporäre Aneignungsfläche
angesehen werden. An den Randbereichen bilden hochstämmige Bäume
lichte Schattenplätze unter Blätterdächern. Im Allgemeinen wird mit
der Baumbepflanzung jedoch sparsam umgegangen, wodurch eine ungezwungen
bespielbare und frei definierbare Landschaft entsteht. Die Blickbeziehungen
zu den Flachwasserbereichen und zur Donau hin bleiben offen.


Und falls sie Fragen:

Ja, der Urfahranermarkt bleibt bestehen!

Ihr Architekturkollektiv „GUT“

 

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